Zackige Neanderthaler & die Briefmarkenfreunde Mettmann
Briefmarken, Münzen  und ihre Sammler(innen)

GEWUSST, WIE ...

Was sind Philatelie und Numismatik ?

Die Philatelie (auch Briefmarkenkunde) befasst sich mit dem systematischen Sammeln von Briefmarken (in der Fachsprache: Postwertzeichen). Es geht dabei auch um die Erforschung postgeschichtlicher Dokumente und Belege über den Versand von Nachrichten und Postsendungen. Seit dem Erscheinen der ersten Briefmarke am 6. Mai 1840 in Großbritannien (One Penny Black) befassen sich Interessierte mit dem Sammeln von Briefmarken. 

Die Numismatik befasst sich mit Münzen und Medaillen von der Frühzeit (es gibt seit etwa 2600 Jahren "richtige" Münzen) bis heute. Viele sammeln heute EUROS mit all ihren Facetten, viele Sammler befassen sich aber lieber mit den "alten Römern". Wieder andere finden ihr Sammelgebiet dazwischen und sammeln Taler, Gulden, Yen, Pengö und was es noch alles so gab und gibt. Manche interessieren sich für sogenanntes "Primitivgeld" (Muschelgeld o.ä.) .

Man sieht: der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wissen, Tauschmöglichkeiten und Informationen gibt es in unserem kleinen Verein!


Was wird gesammelt?

Briefmarken sammeln ist spannend, denn es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, Sammlungen anzulegen.

  • Man kann Briefmarken einzelner Staaten oder begrenzter Zeiträume (z.B.  DDR, Westberlin) sammeln und dabei noch unterscheiden zwischen postfrischen (d.s. nicht genutzte also ungestempelte) und gestempelten (d.h. verwendeten und in der Regel abgestempelten) Marken unterscheiden.
  • Man kann auch nach Besonderheiten sammeln, wie z.B. nach Papierform der Marken (Faser-, Kreide- oder Japanpapier), Papier mit Wasserzeichen, Lackstreifen, Fluoreszenz, Phosphoreszenz oder Hologrammen. 
  • Unterscheiden kann man nach verschiedenen Druckverfahren, dabei auch nach Druckfehlern (wie Plattenfehler oder sonstigen Druckmängeln). 
  • Interessant sind auch die Rückseiten der Briefmarken aufgrund unterschiedlicher Gummierung. 
  • Ebenso wichtig ist auch die  Zähnung bzw. die Art der Trennung der einzelnen Briefmarken (mit oder ohne Falz, ganze Markenseiten u.v.m.).
  • Postfälschungen, Spionage- und Propagandafälschungen sind mitunter auch Sammlergegenstand.
  • Dazu kommen die Besonderheiten der Entwertung: Angefangen von der üblichen Entwertung mittels Poststempel bis hin zu Ersttagsstempeln und Sonderstempeln.

Das sind lange noch nicht alle Möglichkeiten des Sammelns, denn es gibt noch zahlreiche Neben- und Spezialsammler. Sie beschäftigen sich mit dem Sammeln von Briefen oder aus dem Postverkehr stammenden Ganzsachen, mit dem Sammeln nach Frankaturen, von Briefmarkenheftchen oder speziellen Motiven.

 

Was brauche ich um Briefmarken zu sammeln?

Zum "Handwerkszeug" des Philatelisten gehören:

  • Briefmarkenkataloge (z.B. von Michel oder Philex),
  • Auktionskataloge (z.B. von Felzmann oder Schaub & Brablec aus Düsseldorf),
  • Fachzeitschriften (wie z.B. die "philatelie" - Fachorgan des BDPh, "BMS - Briefmarkenspiegel", "DBZ - Deutsche Briefmarken Zeitung", "DBR - Deutsche Briefmarken Revue" o.ä.),
  • Fachliteratur (Handbücher zu verschiedenen Spezialthemen wie z.B. Altdeutsche Staaten, Feldpost oder Markenheftchen)
  • Lupen in verschiedenen Stärken
  • Pinzetten in verschiedenen Formen
  • Farbenführer entsprechend den verwendeten Katalogen (z.B. Michel-Farbenführer)
  • Zähnungsschlüssel
  • Prüfzeichenschlüssel
  • Fluoreszenzleuchte
  • und, und, und...

 


Merke...

... je intensiver man das Hobby betreibt, umso mehr "Handwerkszeug" benötigt man! Im Verein erhält man hierzu alle Informationen, die man braucht, um erfolgreich zu starten und ebenso erfolgreich dabeizubleiben.


Fachwissen sowie ein guter Fundus an Untersuchungsgeräten und Fachliteratur waren und sind und sind von großem Nutzen für uns und unser Hobby, welches wir zwar nicht bierernst, aber dennoch mit der nötigen Intensität betreiben.